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Rilke und Picasso
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Die erste Begegnung mit Rainer Maria Rilke im Hause des Verlegers S. Fischer, die gemeinsame Begeisterung für Picassos Gemälde "Les Saltimnanques" (1905), das Hertha Koenig auf den Rat Rilkes hin erworben hatte und der Besuch Rilkes auf Gut Böckel im Sommer des Kriegsjahres 1915 - sind die Eckpfeiler einer Freundschaft. In "Erinnerungen an Rilke/ Rilkes Mutter" zeichnet Hertha Koenig ein einfühlsames wie unbefangenes Porträt des "privaten Rilke" und zeigt von einer großen Vertrautheit zwischen der vornehmen Dame und dem großen Dichter.
Rainer Maria Rilke hat Hertha Koenig die fünfte seiner "Duineser Elegien" gewidmet und auch zahlreiche Briefe sind Zeitzeugen eines regen Kontaktes. Briefe, in denen von Begebenheiten mit Rilke berichtet wird oder in denen der Dichter ihr die Gedanken des "ganz einfachen Rilke" mitteilt.
Rilkes Mutter Phia hegte zeitweise ebenfalls einen regen Kontakt mit Hertha Koenig, die sich der eigenwilligen Person Phia Rilkes mit großer Aufmerksamleit und Zuneigung annahm.
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